Wohlig warm oder Feuergefahr?

Author: Häuslebauer  //  Category: Allgemein

Der Sommer glänzt ja gerade nicht durch hohe Temperaturen und so werden sich angesichts kühler Abende und ungemütlich verregneter Tage vielleicht ein paar Bauherren mehr als sonst Gedanken über den Einbau einer Feuerstelle in ihrem Bauprojekt machen. Nun ist das aber in seiner herkömmlichen Form kein Wohnaccessoire, das man einfach so zu seinen Bauplänen hinzufügt, sondern erfordert einige bauliche Veränderungen.

Für Abluft sorgen

Die wichtigste bauliche Maßnahme, wenn man eine Feuerstelle, ob offen oder geschlossen, integrieren möchte, ist der Bau eines Kamins. In Deutschland sind die Anforderungen an Sicherheit und Funktion sehr hoch. So darf das Ofenrohr nur in bestimmten Winkeln geknickt oder gebogen sein und muss eine fest bemessene Distanz über den Dachfirst herausragen. Außerdem müssen alle feuergefährlichen Stellen besonders isoliert werden. Schon bei diesen Bauschritten können Bauherren entmutigt werden und sich statt für einen Holzofen doch eher für einen Elektrokamin entscheiden. Hierbei entfallen nämlich die anspruchsvollen Baumaßnahmen und die Vorsorge gegen ungewollte Entzündungen. Oftmals sind es auch die erhöhten Hausratsversicherungen, die ihre abschreckende Wirkung tun, denn die Versicherungen lassen sich das zusätzliche Risiko gut bezahlen. Bis zu 30% höhere Policen sind dabei keine Seltenheit. Dazu kommen noch weitere Kosten, wie die Anschaffung von Feuerholz, sowie die Kosten für die vorgeschriebene Reinigung und Prüfung des Abluftrohrs durch den Schornsteinfeger. Und selbst wenn ein Bauherr sich durch all das nicht schrecken lässt, kann es sein, dass man keine Genehmigung für einen Kamin erhält. Denn liegt das Haus z.B. in einer Kessellage, kann der Rauch nicht richtig abziehen und zum Schutz anliegender Häuser vor Qualm und Rauchbelästigung wird eine Baugenehmigung vielleicht gar nicht erst erteilt.

Sauber und unkompliziert

All diese Probleme hat man mit einem Elektrokamin nicht. Hier gibt es Feuer ohne Qualm und Rauch und eine heimelige, gemütliche Atmosphäre für das Wohnzimmer auf Knopfdruck. In England sind Elektro- und auch Gaskamine weit verbreitet und beliebt. Wer sie von da kennt, wird sich vielleicht von der Vorstellung kleiner funzeliger Flammen, die statisch flackern, abschrecken lassen. Doch die Technik hat in diesem Bereich ganz schön aufgeholt und modernen Elektrokamine sehen nicht nur von außen gut aus, sondern bieten auch ein täuschend echtes Flammenbild. Die neuste Technik bietet mit sogar einen 3D Flammeneffekt wobei per Ultraschallvernebler Wasser verdampft wird und die Dampfschwaden mit farblich abgestimmten Halogenlampen ausgeleuchtet werden. So entsteht ein optisch täuschend echtes Feuer und mit zugschaltbarer Heizleistung ist die Illusion perfekt. Solche Elektrokamine kann man auch bequem im Nachhinein in seine Wohnung oder sein Haus integrieren, da sie nur aufgebaut und eingesteckt werden müssen. Und wenn man umziehen muss, kann man sie einfach mitnehmen.

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