Während zu Beginn des diesjährigen Winters bereits der erste Schnell fällt und bizarre Eiskunstwerke die Pflanzen im Garten mit Raureif überziehen, machen wir es uns gern in den eigenen vier Wänden gemütlich. Der Nestbau hat in der dunklen Jahreszeit Hochkonjunktur und das Bad wird zur persönlichen Wellnessoase.
Luxus: Kombination aus Whirlpool und Dampfsauna
Auf langen Spaziergängen durch neblige Landschaften kann man jetzt höchstens noch Eisblumen pflücken, die erste Schneeballschlacht anzetteln oder eine Rodelpartie am Glühweinstand genießen. Die ersten weißen Tage des ausgehenden Jahres lassen derweil den Wunsch nach einem eigenen Luxusbad aufwellen, denn was gibt es Schöneres, als nach einem Aufenthalt im eisigen Freien den Tag bei einem Schaumbad der Extraklasse ausklingen zu lassen? Die Königsklasse bietet in diesem Zusammenhang bloß noch eine Dampfdusche Whirlpool Kombi, bei der relaxtes Baden im Sprudelwasser mit den Vorzügen einer Dampfsauna vermählt wird. Die Muskeln lockern sich, wenn die Wasserbläschen den Körper sanft massieren und die anregende Wirkung für den Kreislauf weiß sogar unser Immunsystem positiv zu beeinflussen.
Die wohltuende Wirkung
Dampfbad wirkt in Verbindung von Wasser und Wärme wie Balsam auf den Körper, das wussten bereits die alten Römer in ihren mosaikverzierten Badeanlagen zu schätzen. Der Wasserdampf kondensiert an der Hautoberfläche und setzt dabei Wärme frei. In der Dampfsauna schwitzt man also vergleichsweise wenig. Die hohe Luftfeuchtigkeit hält das Bindegewebe der Haut elastisch und neben der schmerzlindernden und entkrampfenden Wirkung lassen sich sogar rheumatische Erkrankungen lindern. Die feuchtwarme Luft ist äußerst wohltuend für Muskeln und Gelenke, aber auch die inneren Atemwege profitieren von dieser Befeuchtung. Schleimlösend und entzündungshemmend beweist sich die Inhalation mit warmem Wasserdampf als adäquates Mittel gegen aufziehende oder abklingende Erkältungen, sowie Probleme der Stirn- und Nebenhöhlen.
Die Tradition der Bäder
Die Tradition der Bäder und Saunen ist keineswegs eine reine Erfindung nordischer Völker, wie die wohl bekannteste Finnensauna vermuten lassen könnte. Ganz besonders die milden Dampfbäder waren neben den Römern auch in anderen Regionen bekannt und gehören seit langem zum kulturellen Gut. Im Türkischen Bad, dem Hamam, genießt man traditionelle Seifenschaummassagen auf Marmortischen. Die warmen bis heißen Räumlichkeiten sind nur leicht mit Dampf durchzogen und zwischen 40 und 90 Grad heiß. Die russischen Banjas dagegen pendeln temperaturmäßig bei etwas über 40 Grad. Heiße Ofensteine werden hier mit Wasser übergossen und lassen den Raum beinahe vollständig im Wassernebel abtauchen. In keltischer Tradition werden die irischen Feuchtbäder mit frischer Luft versorgt, sodass hier kaum Nebel hängen bleibt.